Berlin-Restaurantführer.de -  Ihr Restaurantführer für die Hauptstadt.  Restaurants   -  lecker essen gehen in Berlin

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Die Speiselokale aus diesen Stadtbezirken sind in unserem Restaurantverzeichnis vertreten:

Mitte

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Essen gehen in Berlin

Die Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland ist eine Stadt von großer Bedeutung, die aufgrund ihrer reichen Geschichte täglich tausende Touristen aus verschiedenen Ländern anzieht.

Hier finden zahlreiche Messen und internationale Events statt, und die Stadt bietet mehr als 800 Übernachtungsmöglichkeiten, über 4500 Restaurants, über 900 Kneipen und mehr als 500 Cocktailbars.

In Berlin sind die Preise für das Essengehen im Vergleich zu anderen Metropolen recht erschwinglich. Die Stadt hat eine große Auswahl an Restaurants, Bars und Cafés zu bieten, die sowohl für Feinschmecker als auch für Liebhaber schneller Snacks geeignet sind.

Das Essengehen in Berlin ist ein einzigartiges Erlebnis, das eine Mischung aus regionalen Spezialitäten und internationalen Delikatessen vereint. Erleben Sie die behagliche Atmosphäre und die abwechslungsreiche Auswahl an Speisen, während Sie sich auf eine gastronomische Entdeckungsreise begeben. Der Restaurantführer hilft dabei, das passende Speiselokal zu finden.

 
 
 

 

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Lecker essen gehen - Restaurant in Berlin


Wer in Berlin unterwegs ist, merkt ziemlich schnell: hier kommt jeder auf seinen Geschmack. Die Hauptstadt ist ein Schmelztiegel – nicht nur kulturell, sondern auch auf dem Teller. Zwischen Altbauflair, Markthallen und trendigen Kiezen finden sich urige Kneipen, winzige Eckrestaurants und schicke Adressen, die mit internationalem Publikum gefüllt sind.

Oft reicht schon ein Spaziergang durch Kreuzberg oder Charlottenburg, und man atmet den Duft frisch gebackener Pizza, gerösteten Knoblauchs, vietnamesischer Pho oder deftiger Bratkartoffeln – alles dicht beieinander, wie in einem kulinarischen Kaleidoskop.

Um die umfassende gastronomische Vielfalt der Hauptstadt zu erkunden, bietet die Webseite www.Berlin-Restaurantfuehrer.de eine übersichtliche Auflistung verschiedener Restaurants, einschließlich Adressen, Telefonnummern, Öffnungszeiten und gegebenenfalls Internetadressen, gegliedert nach Stadtteilen und Küchenrichtungen.


  Küchenart / Spezialitäten: deutsch

Die deutsche Küche trägt den Duft von Braten, sanft geschmorten Zwiebeln und frisch gebackenem Brot in sich, ein Aroma, das sofort Vertrautheit weckt. Doch sie steht nicht allein für kräftige und nahrhafte Speisen, sondern ebenso für dieses leise Gefühl von Zuhause: ein Teller Kartoffelsalat beim Familienfest, eine dampfende Suppe an kalten Winterabenden – manchmal schlicht, immer ehrlich und mit einer Wärme, die satt macht, ohne viel Aufhebens.

Viele denken bei „deutschem Essen“ sofort an Bratwurst und Sauerkraut. Klar, das gibt’s – und zwar richtig gut. Aber wer ein bisschen genauer hinschmeckt, merkt, dass die Küche von Bayern über die Nordseeküste bis ins Erzgebirge so unterschiedlich ist wie Landschaft und Dialekte. 
  
deutsche Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Eisbein mit Sauerkraut: Eine große Schweinshaxe, deren Kruste beim Anschneiden knackt, legt sich neben säuerlich dampfendes Kraut.
- Königsberger Klopse: Zarte Hackfleischklöße schwimmen in einer hellen Sauce, die durch Kapern diesen leicht säuerlichen Ton bekommt, der die Cremigkeit durchbricht.
- Schnitzel „Wiener Art“ – ein zart geklopftes Stück Schwein, in knuspriger Panade ausgebraten, das beim ersten Bissen dieses vertraute Knacken ergibt.
- Kartoffelsuppe mit Würstchen: Cremiger Eintopf, manchmal mit Lauch oder Sellerie verfeinert, meist mit in Scheiben geschnittener Bockwurst serviert – schmeckt wie eine warme Decke im Winter.
- Berliner Currywurst: Knackige Bratwurststücke in einer würzigen Ketchupsauce mit Currypulver; dazu Pommes im Pappschälchen.

 
Deutsche Küche. Dort, wo man schwäbisch schwätzt, locken goldbraune Maultaschen und butterzarte Käsespätzle, die schon beim Anblick Lust aufs Probieren machen. In der Pfalz landen Gerichte wie Flammkuchen oder saftige Leberwurst auf den Tischen. Und weiter oben im Norden, wo die Luft salzig schmeckt, ist frischer Fisch kaum wegzudenken.Ein Brötchen mit Bismarckhering am Hamburger Hafen macht unmittelbar deutlich, warum Fisch dort nicht nur Mahlzeit, sondern beinahe Religion ist.

Natürlich gibt es die Klassiker wie Königsberger Klopse oder deftige Suppen, die an kalten Wintertagen ungeahnte Wärme stiften.Trotz all der Deftigkeit hat die deutsche Küche auch eine süße, leichte Seite: luftiger Kaiserschmarrn, knusprige Apfelküchle oder gefüllte schwäbische Teigtaschen, die beinahe einen Hauch von Italien verströmen. In Berlin findet man Lokale, die diese Vielfalt zelebrieren, mal rustikal, mal modern angerichtet.

 In deutschen Restaurants empfiehlt sich oft eine Reservierung, besonders in der kühlen Jahreszeit, wenn die Nachfrage steigt. Die Öffnungszeiten decken meist gemütliche Mittagessen und lebhafte Abende ab, bei denen die Atmosphäre wärmer und die Gespräche intensiver werden. Gäste werden freundlich empfangen, manchmal mit einem lockeren „Mahlzeit“ und der Einladung, es sich auf stabilen Holzbänken bequem zu machen. Die Speisekarten sind übersichtlich, mit vertrauten Klassikern und gelegentlichen Tagesempfehlungen, die saisonal variieren.

 

  Küchenart / Spezialitäten: griechisch

Griechische Küche schmeckt nach Sonne: goldenes Olivenöl funkelt, der Duft von Oregano hängt in der Luft, und aus der Ferne hört man das Knistern eines Grills. Ob Moussaka, frische Meze oder einfach ein Stück Feta mit Brot – es fühlt sich fast wie Urlaub am Meer an, selbst mitten in der Stadt.

Griechische Küche. Der Duft von frisch gegrilltem Gyrosfleisch und das cremige Tzatziki, in dem Knoblauch und Kräuter so unverkennbar hervorstechen, holen den Süden direkt auf den Tisch. Doch Griechenland hat mehr zu bieten als das Klischee vom Grillteller. Wer einmal im Sommer unter Olivenbäumen gesessen hat – das Zirpen der Grillen, der Geruch von wildem Oregano in der Luft – versteht, warum diese Küche so aromatisch wirkt. 

griechische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Gyros mit Tzatziki: Vom Drehspieß geschnittenes Fleisch, duftend-würzig, gekrönt von kühlem, knoblauchlastigem Joghurtdip.
- Moussaka – gebackene Auberginen treffen auf herzhaftes Hack und eine goldene Schicht Béchamel; zusammen entsteht ein warmer, aromatischer Auflauf mit südländischem Charakter.
- Souvlaki: Fleischspieße mit leichtem Zitronenaroma, außen angeröstet, innen weich und saftig – schmecken nach Urlaub.
- Choriatiki (griechischer Bauernsalat): Tomaten, Gurken, Oliven und ein dicker Brocken Feta obendrauf – ein Teller Sonne, nur eben kalt.
- Spanakopita – ein mürbes Teiggebäck, das beim Abbeißen knistert, im Inneren steckt eine würzige Mischung aus Spinat und Käse; leicht schimmert das Olivenöl durch, doch gerade das verleiht ihm diesen vollmundigen, typisch griechischen Geschmack.

Wer durch Berlin läuft, findet die griechische Küche fast an jeder Straßenecke – kleine Tavernen, deren Wände oft mit Szenen aus den Kykladen bemalt sind. Dort kommt nicht nur Fleisch auf den Tisch, sondern auch Meeresfrüchte, knackige Salate oder Ofengerichte, die stundenlang geschmort werden. Und immer dieses großzügige Brot, das einfach dazugehört.

In griechischen Lokalen ist eine Reservierung besonders bei größeren Gruppen sinnvoll, denn hier steht das gemeinschaftliche und lebhafte Essen im Vordergrund. Die großzügigen Öffnungszeiten laden dazu ein, den Wein und die Geselligkeit ausgiebig zu genießen. Gäste werden schnell und herzlich aufgenommen, oft mit kleinen Extras wie zusätzlichen Salatbeilagen oder Desserts. Die Speisekarten wirken bodenständig, schaffen es aber dennoch, ein sommerliches Flair auf den Teller zu bringen. 




 

  Küchenart / Spezialitäten: italienisch

Die italienische Küche ist eigentlich so einfach, dass es fast schon genial wirkt: Tomaten, Basilikum, ein Schuss Olivenöl – und plötzlich duftet es nach Lebensfreude. Ob Pasta, Pizza oder ein Teller Risotto, es ist immer auch ein Stück Geselligkeit, das mitschwingt. 

Italienisches Essen ist so allgegenwärtig, dass es fast banal wirkt – bis man merkt, wie unterschiedlich ein Teller Pasta schmecken kann, je nachdem, wer ihn kocht. Einfachheit ist hier das Zauberwort: gute Tomaten, Olivenöl, frisches Basilikum. Mehr muss es gar nicht sein.

italienische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Pizza Margherita: Knuspriger Boden, Tomate, Mozzarella, Basilikum – klassisch einfach und doch unübertroffen.
- Carbonara: Spaghetti mit einer Sauce aus Ei, Pecorino und geräuchertem Speck, cremig, ohne Schnörkel.
- Lasagne: Lagen aus Nudelteig, Hackragù und Bechamel, heiß überbacken – mächtig, aber unverzichtbar.
- Risotto alla Milanese: Gelb leuchtend durch Safran, cremig gerührt, aromatisch und elegant.
- Tiramisu: In Espresso getränkte Löffelbiskuits, Mascarpone-Creme und Kakao, geschichtet wie ein süßes Gedicht.
 

Italienische Küche. In Berlin gibt es winzige Trattorien, manchmal so unscheinbar, dass man sie fast übersieht, und doch duftet es beim Vorbeigehen nach frischer Pizza aus Steinöfen, nach Risotto mit Weißwein oder Lasagne, die in Käsebläschen aufgeht. Es ist eine Küche, die Nähe schafft, auch mitten in der Großstadt.

Italienische Familienrestaurants in der Stadt empfehlen oft, gerade am Wochenende vorher zu reservieren, denn dann wird’s erst richtig voll und lebendig. Die Öffnungszeiten erstrecken sich vom Mittag bis spät in den Abend, mit einer willkommener Pause für den Espresso zwischendurch. Gäste werden häufig mit einem warmen „Benvenuto!“ empfangen, was sofort ein mediterranes Wohlgefühl schafft. Die Speisekarten sind oft sorgfältig zusammengestellt, mit vielen Geschichten hinter einzelnen Gerichten.
 


 

  Küchenart / Spezialitäten: indisch

Indische Küche ist wie ein Gewürzfeuerwerk – Kardamom, Kreuzkümmel, Kurkuma, all diese Düfte steigen schon in die Nase, bevor der erste Bissen da ist. Mal cremig und mild, mal so scharf, dass man ins Schwitzen kommt, aber immer voller Tiefe.

Indische Gerichte sind ein Abenteuer für die Sinne. Indische Gerichte sind ein Abenteuer für die Sinne. Wer einmal eine Masala-Mischung in einer heißen Pfanne angeröstet hat, nimmt begeistert die wunderbaren Düfte von Kreuzkümmel, Koriander und Chili auf.

indische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Chicken Tikka Masala: Würzig marinierte Hühnerstücke in cremiger Tomatensauce.
- Butter Chicken: Samtig-weiche Currysauce umhüllt zarte Hühnerstücke, mild und einsteigerfreundlich.
- Dal: Linsen in allen Varianten gekocht, würzig abgeschmeckt, sättigend und wohltuend.
- Palak Paneer: Spinatgericht mit indischem Frischkäse, cremig grün und vegetarisch beliebt.
- Naan: Fladenbrot frisch aus dem Tandoor, weich und oft mit Knoblauch verfeinert.


Indische Küche. In Berlin reicht die Spannweite von einfachen Curry-Lokalen bis zu eleganten Restaurants mit fein abgestimmten Menüs. Ob Butter Chicken, Dal aus roten Linsen oder Biryani mit Safranreis – hier verschmelzen süß, sauer, scharf und bitter auf eine Art, die für uns Europäer manchmal völlig neu ist.

Reservierungen werden empfohlen, vor allem für größere Gesellschaften, die zusammen das volle Gewürzspektakel erleben wollen. Die flexiblen Öffnungszeiten ermöglichen es, auch abseits der Hauptzeiten Curry und frisch gebackenes Naan zu genießen. Bei Ankunft begrüßt der würzige Zimt- und Kardamomduft schon von Weitem, begleitet von einem freundlichen „Namaste“. Die Speisekarten sind vielfältig, oft mit erläuternden Hinweisen und Empfehlungen versehen.

 


  Küchenart / Spezialitäten: chinesisch

Chinesisches Essen funkelt fast schon: das Brutzeln aus dem Wok, die süß-sauren Aromen, die Schärfe von Chili, die dann gleich wieder von etwas Mildem abgefangen wird. Jede Region hat ihre eigene Handschrift, und beim Probieren merkt man schnell – „die chinesische Küche“ ist eigentlich ein halbes Universum. 

Die chinesische Küche ist wie ein ganzer Kontinent für sich. Peking-Ente, kantonesische Leichtigkeit oder die feurige Schärfe aus Sichuan – das sind Welten, die man auch in der Hauptstadt erleben kann.

chinesische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Gebratene Nudeln mit Gemüse und Huhn – dünne, gelblich glänzende Nudeln landen im heißen Wok, springen dort im Öl hin und her und nehmen diesen leicht rauchigen Ton an, während das Gemüse noch einen knackigen Biss behält.
- Mapo Tofu: Ein Gericht aus Sichuan – weicher Tofu in einer scharfen Sauce aus Bohnenpaste, Chili und Hackfleisch; die Schärfe kribbelt regelrecht auf der Zunge.
Knusprige Ente – außen goldbraun und krachend beim Biss, innen saftig-weich; dazu die dunkle, leicht süßliche Sauce, wie man sie seit Jahrzehnten in Berliner China-Restaurants fast immer bekommt.
- Süßsaures Schwein – kleine Fleischstücke, knusprig umhüllt und dann in eine Sauce gelegt, die gleichzeitig an Obst und Essig erinnert; diese Mischung aus süß und säuerlich ist mittlerweile so vertraut, dass man sie fast automatisch mit klassischen China-Restaurants verbindet.

 
Die Kultur Chinas, die auf eine jahrtausendelange Entwicklung zurückblickt, findet ihren Ausdruck auch in der chinesischen Küche. Und das Schönste: es ist ein Essen bei dem der Fokus auf der sozialen Interaktion und dem Zusammenhalt liegt. Viele Teller in der Mitte, jeder greift zu. Man hört das Klappern der Stäbchen, das Zischen aus der Küche, wenn Gemüse im Wok landet. Es ist froh, lebendig und macht einfach Spaß.

Eine Reservierung ist hier nicht immer nötig, außer an belebten Abenden wie Freitagen, wenn die Tische schnell voll sind und das Klirren von Pfannen weit zu hören ist. Die Öffnungszeiten sind großzügig gestaltet, sodass auch später noch dampfende Dim-Sum und süß-saure Spezialitäten genossen werden können. Die Begrüßung erfolgt meist förmlich, doch zuvorkommend. An den Tischen stehen oft gedeckte Teekannen bereit, und die große Karte lädt dazu ein, Gerichte gemeinsam zu bestellen und zu teilen.



 

  Küchenart / Spezialitäten: mexikanisch

Scharf, bunt und voll Energie – so beschreibe ich mexikanische Küche am liebsten. Tacos in der Hand, Limettensaft auf den Fingern, und dann diese unverwechselbare Mischung aus Chili, Mais und frischen Kräutern: Es ist ein Essen, das richtig in Bewegung kommt. 

Mexikanische Küche – das bedeutet Chili und Mais, Tortillas, die warm in Servietten eingewickelt werden, und die wunderbare Kombination aus frisch und deftig. Schokolade in einer herzhaften Sauce klingt seltsam, keine Frage. Aber die Mole zeigt, dass genau diese ungewöhnliche Mischung einen unvergleichlichen Geschmack hervorbringt.

mexikanische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Tacos al Pastor: Kleinere Maisfladen, gefüllt mit würzigem Fleisch und etwas Ananas – süß-pikant zugleich.
- Quesadillas: Käse zwischen Tortillas, in der Pfanne gebräunt; manchmal schleicht sich Huhn oder Gemüse mit hinein.
- Chili con Carne: Ein deftiger Eintopf mit Hack, Bohnen, Chili.
- Guacamole: Avocados, zerdrückt, mit Limettensaft, Salz und Koriander abgeschmeckt, serviert mit Nachos.
- Enchiladas: Gefüllte, aufgerollte Maisfladen, in Sauce gebadet und im Ofen überbacken – deftig und cremig.

Man muss nicht nach Mexiko reisen, um die mexikanische Küche zu erleben. Wer durch Berlin schlendert, stößt immer wieder auf mexikanische Restaurants – farbenprächtig eingerichtet, und die Luft trägt den Mix aus Limettensaft, würzigem Grillfleisch und süßlich-rauchigem Mais.

Reservierungen sind besonders an Wochenenden empfehlenswert, wenn die lebendige Atmosphäre und der Duft von gegrilltem Fleisch die Stimmung anheizen. Lokale öffnen meist zum Abend, teilweise auch mittags, und es herrscht ein fast durchgehender, ausgelassener Fluss an Gästen. Die Begrüßung ist häufig laut und herzlich, die Tische bunt dekoriert mit lebhaften Farben und Dekorationen. Die Menüs sind kurz, prägnant und voller Energie.


  Küchenart / Spezialitäten: französisch

In Frankreich wirkt selbst ein einfaches Baguette mit Käse wie ein kleiner Luxus. Fein, raffiniert, mit Geduld gekocht – und dann wieder ganz normal bäuerlich, rustikal und bodenständig. Diese Bandbreite macht die französische Küche so besonders: sie wechselt mit einer Leichtigkeit zwischen Haute Cuisine und ehrlichem Eintopf.

„Essen wie Gott in Frankreich“ – dieser Spruch stimmt tatsächlich. Kaum ein Land hat die Kunst des Kochens so kultiviert. Beim Gedanken an knusprige Baguettes, cremigen Käse oder ein Glas Bordeaux läuft einem schon das Wasser im Mund zusammen.

französische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Coq au Vin: Huhn, langsam in Rotwein geschmort, kräftig in der Sauce, samtig am Gaumen.
- Ratatouille – buntes Sommergemüse wie Zucchini, Aubergine und Tomate, sanft geschmort in Olivenöl, mit Kräutern, die sofort ein Stück Südfrankreich heraufbeschwören
- Quiche Lorraine: Mürbeteig, gefüllt mit Speck, Eiern und Sahne, angenehm herzhaft, warm wie kalt beliebt.
- Bouillabaisse – ein kräftiger Fischeintopf aus Marseille, mit Safran, Fenchel und verschiedenen Meerestieren; schon beim Aufsteigen des Dunstes meint man, salzige Mittelmeerluft zu riechen.
- Crème brûlée – seidige Vanillecreme, oben mit einer karamellisierten Zuckerschicht versiegelt, die beim ersten Löffel angenehm bricht und den süßen, warmen Duft freigibt.


Die französische Küche, auch als Nationalküche Frankreichs bekannt, bietet ein besonderes kulinarisches Erlebnis. Französisches Essen steht für Genuss. Und mitten in der Hauptstadt? Da kann man es sich auf französische Weise gutgehen lassen – von solider Bistroküche bis zur feinen Haute Cuisine. Cassoulet im Winter, Crêpes auf die Hand im Sommer – beides schmeckt, beides hat seinen Platz.

Französische Restaurants schaffen diese besondere Mischung aus feiner Eleganz und lockerer Gelassenheit, sodass man sich sofort wohlfühlt. Klar, reservieren ist meistens eine gute Idee, vor allem wenn’s etwas schicker wird – aber in den kleinen Bistros geht’s oft auch spontan ganz entspannt. Traditionelle Öffnungszeiten umfassen meist eine längere Mittagspause und einen belebten Abendservice. Die Begrüßung geschieht charmant, und die Tischordnung wird mit Sorgfalt vorgenommen. Die Menükarten sind informativ, ohne überladen zu wirken, und laden zum entspannten Genuss ein.
 


 

  Küchenart / Spezialitäten: international

„International“ klingt erst ein bisschen unpersönlich, ist in der Praxis aber oft wunderbar bunt. Hier begegnen sich Sushi-Rollen, italienische Antipasti und vielleicht sogar ein Burger auf einer Karte – als würde man an einem Abend einmal rund um die Welt reisen.

Internationale Küche ist wie ein buntes Puzzle aus Traditionen und Geschmäckern – grenzenlos vielfältig und voller Überraschungen. In der Hauptstadt spürt man das besonders stark: Kaum drei Straßen weiter riecht es mal nach frischem Sushi, dann nach orientalischen Gewürzen oder nach indischem Curry. Man muss eigentlich nicht weit reisen, die Welt liegt auf dem Teller gleich um die Ecke.

Hier begegnen sich kulinarische Talente unterschiedlicher Kulturen an einem Ort. Sie bringen ihre Rezepte, Erinnerungen und manchmal auch ehrliche Eigenheiten ihrer Heimat mit. Dadurch entstehen Gerichte, die mal schlicht und bodenständig sind, mal so raffiniert, dass man sie kaum in Worte fassen kann. Ob Fleisch, Fisch oder Gemüse – jedes Land hat seine kleinen kulinarischen Schätze. 

internationale Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Burger mit Fries: Rindfleischpatty, Käse, Sauce, dazu Pommes – simpel, aber immer beliebt.
- Falafel-Wrap: Frittierte Kichererbsenbällchen im Brot mit Salat und Sesamsauce – leicht, günstig, köstlich.
- Poké Bowl: Schüssel mit rohem Fisch, Reis, Gemüse, ein Trend, der schnell Klassikerstatus erreicht hat.
- Shakshuka: Eier, die in pikanter Tomatensauce garen – aromatisch, perfekt für Brunch.
- Caesar Salad: Römersalat mit cremigem Dressing, Croûtons und Parmesan – längst globalisiert.


Das Spannende ist die Gegensätzlichkeit: Mal steht Sanftheit auf der Karte, mal Schärfe, hier Minimalismus, dort ein opulentes Festmahl. Diese Vielfalt sorgt dafür, dass internationale Küche nie langweilig wird. In Berlin wird daraus ein echtes Erlebnis. Wer in Restaurants einkehrt, die internationale Gerichte servieren, begibt sich auf eine Reise voller kulinarischer Überraschungen – und stößt dabei immer wieder auf kleine Geschichten aus anderen Teilen der Welt.
Guten Appetit..., 맛있게 드세요..., Buen provecho..., Καλή όρεξη..., Приятного аппетита…, Hyvää ruokahalua…,  Bon appétit...!

In der internationalen Restaurantszene der Stadt ist das Reservieren mal nötig, mal verzichtbar – ganz abhängig von der Popularität und dem Stil des Lokals. Öffnungszeiten schwanken stark und reichen vom frühen Frühstück bis zu späten Abendstunden in Bars mit kleinen Gerichten. Die Begrüßung ist bunt, offen und oft improvisiert, gerade so wie das vielfältige und lebendige Publikum hier. Die Speisekarten präsentieren eine bunte Vielfalt an Gerichten, die oft überraschende und kreative Kombinationen miteinander verbinden.


  Küchenart / Spezialitäten: thailändisch

Hier treffen sich Zitronengras, Kokosmilch und Chili zu einer Lebendigkeit, die fast tanzend über die Zunge läuft. Mal schmeckt es duftend und leicht, mal feurig und intensiv – aber immer so, dass man sich ein bisschen nach tropischer Wärme sehnt.

Wenn man an Thailand denkt, dann riecht man fast unwillkürlich schon Zitronengras und frischen Koriander. Die Küche dort ist ein eigenwilliger Mix, der Einflüsse aus Indien, China und Indonesien aufgesaugt hat, aber nie nur abgekupfert wirkt – sie bleibt durch und durch „typisch Thai“. Mal scharf, mal süß, mal sauer, oft alles zusammen in einem Gericht.

thailändische Restaurants in Berlin Mitte
 
thailändische Restaurants in Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf
 
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thailändische Restaurants in Berlin Treptow-Köpenick
 
thailändische Restaurants in Berlin Neukölln
 
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thailändische Restaurants in Berlin Pankow

thailändische Restaurants in Berlin Reinickendorf
 
thailändische Restaurants in Berlin Spandau
 
thailändische Restaurants in Berlin Lichtenberg

 

- Pad Thai: Reisnudeln im Wok geschwenkt, mit Limettensaft, Erdnüssen und Tamarinde – eine Komposition, die spielerisch zwischen süß, sauer und pikant wechselt.
- Tom Yum: Eine heiße Brühe, meist mit Garnelen, zitronig-scharf, so belebend, dass man gleich wacher wird.
Grünes Curry – eine samtige Sauce aus Kokosmilch bildet die Grundlage, die Farbe leuchtet leicht ins Jadegrüne, und die eingekochte Chillipaste bringt eine Schärfe mit, die sich erst sanft anschleicht und dann richtig durchwärmt.
- Som Tam (Papayasalat): Unreife Papaya, fein geraspelt, scharf, frisch, süß und sauer zugleich – eigentlich ein erfrischender Schock für den Gaumen.
- Mango mit Klebreis: Duftender Reis in Kokosmilch, serviert mit reifen Mangostücken – süß, warm, fast meditativ.
 

Thailändische Küche. Ein Teller dampfender Reis, daneben eine scharfe Tom-Yum-Suppe, die die Nase kitzelt – in Thailand beginnt kaum eine Mahlzeit ohne Reis. Mal Jasminreis mit feinen langen Körnern, mal klebriger Reis, der in kleinen Bambuskörben sanft gedämpft wurde. Ich erinnere mich, wie ich in Chiang Mai an einem Straßenstand Klebreis mit Mango gegessen habe – süß, cremig und gleichzeitig erfrischend.

Und diese Balance ist typisch: das Spiel mit Geschmäckern und Temperaturen. Heiße Suppen mit Ingwer neben knackigen Salaten, cremige Kokosmilch, die scharfe Chilis abmildert. Wer sich einmal an echte Thai-Küche heranwagt, versteht sofort, warum man in Berlin abends plötzlich Lust auf einen spontanen Besuch beim Thai bekommt – sei es im schicken Restaurant oder im kleinen Imbiss an der Ecke, wo es nach Wokgerichten zischt und dampft. 

Reservierungen sind beliebt, auch wenn viele kleinere Lokale nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“ arbeiten. Der Duft von Zitronengras und Chili empfängt die Gäste bereits an der Tür. Die Öffnungszeiten sind entspannt, zum Abend hin füllen sich die Restaurants, und die erwartungsvolle Stimmung steigt mit der Vorfreude auf die Spezialitäten. Die Karte bietet eine kulinarische Reise von mild bis scharf, oft mit Erklärungen der weniger bekannten Gerichte.


 


  Küchenart / Spezialitäten: koreanisch

Korea hat eine Küche, die mit einem Wort kaum zu fassen ist. Sie ist würzig, bunt und lebendig. Ein Essen besteht selten nur aus einem Hauptgericht – stattdessen landet gleich eine ganze Sammlung kleiner Teller auf dem Tisch. „Banchan“ heißen diese Beilagen, und sie können alles sein: Kimchi, Marinaden, eingelegtes Gemüse, kleine Omeletts. Je nach Anlass stehen drei, vier oder dutzende Schälchen da.

koreanische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Bibimbap: Eine Schüssel Reis, darauf Gemüse, Fleisch, ein Spiegelei – vor dem Essen alles durchrühren, dann entsteht ein köstliches Chaos.
- Kimchi-Jjigae – eine dampfende Suppe aus Kimchi, scharf und leicht säuerlich, die gleichzeitig wärmt, sättigt und fast wie ein kleiner Trostspender wirkt.
- Bulgogi: Dünn geschnittenes Rindfleisch, mit Sojasauce, Knoblauch und Birne mariniert, auf dem Grill karamellisiert.
- Japchae: Glasnudeln, gebraten mit Gemüse und oft leicht süßlich abgeschmeckt; optisch schillernd, geschmacklich elegant.
- Kimchi: Fermentierter Chinakohl, scharf und säuerlich, in Korea fast Pflichtbeilage.


Koreanische Küche. Kimchi ist der Star. Der vergorene Kohl verströmt ein pikant-säuerliches Aroma, das anfangs etwas ungewohnt wirken kann, später aber regelrecht begeistert. Dazu Reis, eine klare Suppe, ein Stück gegrilltes Fleisch – und schon ist man mitten in einer typischen koreanischen Mahlzeit.

Grillen, übrigens, ist fast schon ein eigenes Ritual. Fleischstücke auf dem heißen Rost, das Geräusch des Zischens, dann schnell in ein Salatblatt gewickelt, ein Klecks Soße dazu, und ab damit in den Mund. Berlin hat inzwischen etliche koreanische BBQ-Restaurants – und wer einmal dort war, versteht, warum man danach länger vom gemütlichen Zusammensitzen erzählt als vom eigentlichen Gericht. Es ist Essen und Geselligkeit in einem.

In vielen beliebten koreanischen Lokalen empfiehlt es sich, vorab einen Tisch zu sichern, denn hier sitzt man gerne zusammen an großen Tischen, die meistens einen Grill in der Mitte haben – so wird das Essen gleich zum geselligen Event. Die Öffnungszeiten variieren, doch abends ist die Nachfrage besonders groß. Die Begrüßung ist zwar zurückhaltend, aber herzlich und aufmerksam, die Atmosphäre wirkt familiär. Die vielfach mehrsprachigen Speisekarten bieten eine breite Auswahl, und das Grillen direkt am Tisch trägt zum lebendigen Ambiente bei.
 


 

  Küchenart / Spezialitäten: türkisch

Das erste, was mir einfällt, sind die intensiven Düfte: frisch gebackenes Fladenbrot, gegrilltes Fleisch, dazu süßer Tee im Glas. Die türkische Küche lädt ein zum Teilen – viele kleine Teller, viele Hände am Tisch, und viel Wärme, die nicht nur vom Essen kommt.

Türkische Küche. Viele Menschen denken bei der Türkei zuerst an Döner oder Börek, doch das spiegelt nur einen kleinen Teil der kulinarischen Vielfalt wider. Wer jemals in Istanbul eine traditionelle Bäckerei betreten hat, kennt diesen besonderen Moment: Der Duft von frisch gebackenem Fladenbrot liegt in der Luft, süße Baklava glänzen in der Auslage, und goldbraune Sesamringe knacken herrlich beim ersten Biss.

türkische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Döner Kebab: Fladenbrot gefüllt mit Fleisch vom Spieß, Salat und Sauce – ein Klassiker der Hauptstadt.
- Pide: Bootförmiges Fladenbrot, im Ofen gebacken, oft mit Hack oder Käse belegt.
- Meze: Kleine Vorspeisen, etwa Hummus, gefüllte Weinblätter oder Auberginencreme, am besten zum Teilen.
- Lahmacun: Dünner Teigfladen mit Hackfleischmischung bestrichen, frisch aufgerollt mit Salat.
- Baklava: Süßes Gebäck aus vielen Teigschichten, Nüssen und Sirup, saftig und knusprig zugleich.


In der türkischen Küche spielen Fleisch, Gemüse und Gewürze die Hauptrollen. Lamm und Huhn, mit viel Knoblauch, Kreuzkümmel oder Paprika mariniert, werden gegrillt oder geschmort und dann mit Reis oder Bulgur serviert. Dazu gibt’s Joghurtsoßen, Kräutersalate und manchmal einfach nur frische Tomaten, die nach Sonne schmecken.

Und die Süßspeisen – fast niemand kommt an Baklava vorbei. Honigsüß, knusprig, manchmal fast zu viel – bis man zum nächsten Stück greift. In der Hauptstadt gibt es ganze Straßenzüge, die einem türkischen Basar gleichen. Türkische Küche bedeutet mehr als satt werden: Sie verwandelt jede Mahlzeit in ein Erlebnis, das Menschen zusammenbringt und Nähe entstehen lässt.

In der türkischen Gastronomie der Stadt gelten Reservierungen überwiegend für größere Gruppen, ansonsten ist das Ambiente gelassen und unprätentiös. Viele Lokale öffnen bis spät in die Nacht und bieten sowohl gemütliche Sitzplätze als auch Imbisse für den kleinen Hunger zwischendurch. Die herzliche Begrüßung mit einem „Hoş geldiniz“ ist typisch, und die Speisekarten beinhalten eine reiche Auswahl an abwechslungsreichen Gerichten, von Dürüm über Meze bis hin zu Süßspeisen wie Baklava.
 


  Küchenart / Spezialitäten: japanisch

Sie kommt leise daher, reduziert und doch voller Tiefe, fast wie ein kulinarisches Innehalten. Frischer Fisch, Reis in seiner schlichten Eleganz, dazu vielleicht ein Stück eingelegter Rettich oder Miso-Suppe. Und plötzlich merkt man: Weniger kann manchmal mehr sein.

Beim Essen in Japan geht es nicht allein ums Sattwerden – jede Mahlzeit spiegelt ein Stück Kultur wider und ist oft mit liebevollen Ritualen verbunden. Mir fällt sofort Sushi ein, klar. Aber es geht weit darüber hinaus: Ramen, Miso-Suppe, Yakitori-Spieße oder ein dampfender Teller Tempura-Gemüse sind genauso typisch.  

japanische Restaurants in Berlin Mitte
 
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- Sushi: Reis, roher Fisch, Alge – klein, präzise, fast schon meditative Häppchen.
- Ramen: Heiße Brühe mit Nudeln, Ei, Fleisch – kräftig und sättigend, besonders an grauen Wintertagen beliebt.
- Tempura: Gemüse oder Garnelen in hauchdünnem Teig frittiert, knusprig und leicht.
- Okonomiyaki: Japanischer Pfannkuchen, belegt mit Kohl, Fleisch oder Fisch, bestrichen mit würziger Sauce.
- Matcha-Eis: Grüntee-Eis mit feiner Bitternote, erfrischend und sanft süß.
 

Japanische Küche. Viele Gerichte sind erstaunlich zurückhaltend gewürzt. Wenig Öl, fast keine schweren Saucen. Stattdessen Geschmack pur: frischer Fisch, Reis, Gemüse in seiner ursprünglichen Form. Ein Stück Thunfisch-Sashimi schmeckt so klar, dass man gar keine Ablenkung braucht.

Und dann ist da der Sake. In Japan hat der Reiswein Bedeutung jenseits des Trinkens – er wird bei Hochzeiten geteilt, bei Opferritualen in Tempeln verwendet. In Berlin kriegt man das nur ansatzweise mit, wenn man in manchen japanischen Restaurants einen Sake gereicht bekommt – kleine Becher, leise Gespräche, fast intime Stimmung.

Natürlich gibt es auch die Spezialitäten, die uns fremd erscheinen: Seeigelrogen oder fermentierte Innereien. Die meisten bleiben beim Gewohnten. Aber genau deswegen übt die japanische Küche ihren Reiz aus – etwas Minimalismus, viel Respekt vor jedem einzelnen Bissen.

Der Ablauf in japanischen Restaurants ist meist ruhig und konzentriert, mit gelegentlicher Erwartung, die Atmosphäre respektvoll zu behandeln. Reservierungen sind wegen der begrenzten Tischanzahl, besonders an der Sushi-Bar, ratsam. Die lebhaftesten Zeiten sind abends; tagsüber ist es meist ruhiger. Die Begrüßung ist höflich und zurückhaltend, Sitzplätze befinden sich häufig an der Theke, wo die Gäste dem Sushi-Koch bei der Arbeit zuschauen können. Die Menüs sind klar und detailorientiert strukturiert.
 



 


 

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